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EFfz #027-029

Morgengrauen

© Sem Hölscher - erstellt: 2002-11-01 aktualisiert: 2002-11-29 2:03 SH

Trennlinie mit blauen Augen

Erstausstrahlung im ZDF: 1984-11-16/18/20

Zuschauer (Mio): 14.6/18.73/16.32

Marktanteil (%): keine Angaben

 

Teil 1: Privatdetektiv Matula wacht im Morgengrauen neben der Leiche eines südländischen Mannes auf, der offensichtlich beim Öffnen eines Safes durch drei Schüsse getötet worden ist. Während Matula sich bemüht, aus einer schweren Benommenheit zurückzufinden, verraten Geräusche und eine zunächst offene, dann geschlossene Tür, dass er in der Villa nicht allein ist. Rätselhaft, denn der Eigentümer des Anwesens, Dr. Winzer, arbeitet derzeit im Rahmen einer deutsch-französischen Partnerschaft in der Bretagne, und zwar an der Entwicklung eines neuartigen Steuersystems für Raketen. Seine Frau Helga hat am Vorabend das Haus verlassen, um nach Zürich zu fliegen. Die Tochter Nathalie treibt sich irgendwo in Frankreich herum. Vier Tage zuvor war Matula von einem Herrn Peters, der sich als Vorstandsmitglied der Hessischen Elektronikgesellschaft (HEG) ausgab, in das Haus Winzer eingeschleust worden, um die geheimen und unersetzlichen Aufzeichnungen des Wissenschaftlers zu schützen. Frau Winzer gegenüber sollte er sich als Hausmeister ausgeben. 20'000 Mark als Vorschuss in bar für die ersten beiden Monate signalisierten ein erhöhtes Risiko, da aber Matula - wie so oft - völlig abgebrannt war, nahm er den Auftrag an. Da das Telefon im Hause Winzer tot zu sein scheint, will Matula mit seinem Wagen zur nächsten Telefonzelle eilen. Im selben Augenblick biegt die Polizei bereits in die Straße ein und verstellt den Weg, um Matula als vermeintlichen Täter auf der Flucht festzunehmen. Im Laufe der Ermittlungen von Hauptkommissar Urban stellen sich weitere Umstände heraus, die zwingend auf Matulas Täterschaft hinweisen. Die tödlichen Schüsse etwa wurden aus seiner Waffe abgegeben. Dr. Renz - der von Matulas Anstellung als "Hausmeister" nichts wusste - steht seiner verworren klingenden Aussage zunächst skeptisch gegenüber. Als sich jedoch der Eindruck verstärkt, dass Matula möglicherweise von vornherein engagiert wurde, um als Sündenbock von dem Verbrechen anderer abzulenken, erklärt er sich bereit, seinem Freund in der nahezu hoffnungslosen Lage zu helfen ...

Teil 2: Die Bemühungen von Dr. Renz, seinen Freund Matula gegen eine hohe Kaution aus der Untersuchungshaft herauszuholen, um ihm Recherchen zu ermöglichen, die seine Unschuld in der Mordsache Pablo Delgardo beweisen können, sind hinfällig geworden. Als ehemaliger Polizist nutzte Matula seine Ortskenntnis, um während des Haftprüfungstermins aus dem Gefängnis zu fliehen. Der Versuch, Kontakt zu seinem Auftraggeber - Direktor Peters von der HEG - zu bekommen, schlägt fehl. Peters gibt vor, ihn nie gesehen zu haben. Durch die Flucht in den Untergrund gezwungen, sucht Matula Unterschlupf bei einem alten Freund und verändert sein Äußeres. Ein indirekter Hinweis von Frau Winzer verrät, wo er mehr über den Mord an Delgardo erfahren dürfte: in der Bretagne, bei Dr. Winzer, der dort zur Zeit an der Entwicklung eines neuen Steuersystems für Raketen arbeitet ...

Teil 3: Matula hat in der Bretagne zwar einiges über den Raketenwissenschaftler Dr. Winzer, seine Tochter Nathalie sowie Patrice Lebanc, den Sicherheitschef der Société Aeronautique Francçaise herausfinden können, doch trotz einer intimen Beziehung zu Claudine, der langjährigen Freundin von Dr. Winzer, nicht den Beweis in der Hand, der ihn vor der Verurteilung durch ein deutsches Gericht schützen könnte. Nach Matulas neuerlicher Festnahme kann er einer Haftstrafe wegen Mordes an Pablo Delgardo nur noch dann entgehen, wenn es seinem Freund und Rechtsanwalt Dr. Renz gelingt, in der bevorstehenden Schwurgerichtsverhandlung die Anklage von Staatsanwalt Ahrendt zu zerpflücken. Dazu wird es nicht ausreichen, die Widersprüche in den bisher bekannten Tatsachen und in den Zeugenaussagen sichtbar zu machen. Seltsame Vorgänge im Hause Winzer zwingen Dr. Renz auch zu Aktivitäten außerhalb des Gerichtssaals, bei denen er teilweise die Aufgaben seines inhaftierten Detektivs Matula übernehmen muss ...

 

Teil 1: Renz' Tel-Nr. 439711.
"Es gibt gar keinen Vertrag, wir hatten eine mündliche Absprache." - Das ist auch ein Vertrag, nur schwerer zu beweisen.
Matula in Uniform zu sehen.
Teil 3: Der Kommissar sagt falsch aus: Er zeigte ihm nicht die Waffe, und Matula zögerte auch nicht, sondern wies ihn sogar darauf hin, dass die Tatwaffe seine ist.
Warum ist die Richterin eigentlich im Rollstuhl?
Matula's BD: 18.03.49 und katholisch, schied 81 aus dem Polizeidienst aus.

Quelle: Presseinfo des ZDF, eigenes Archiv

Darsteller

Claus Theo Gärtner

Hermann Josef Matula

 

Günter Strack

Dr. Dieter Renz

 

Heidelinde Weis

Helga Winzer (1,2,3)

 

Armin Mueller-Stahl

Dr. Winzer (2,3)

 

Désirée Nosbusch

Nathalie Winzer (1,2,3)

 

Thekla Carola Wied

Richterin (3)

 

Jürgen Schmidt

Hauptkommissar Urban

 

Edwin Noël

Staatsanwalt Ahrendt (1,2,3)

 

Herbert Stass

Kirsch (1,2,3)

 

Bernd Fischerauer

Häftling (1)

 

Yolande Gilot

Claudine

 

Wolf-Dietrich Berg

Direktor [Ottokar] Peters (2,3)

 

Pierre Londiche

[François] Leblanc (2,3)

 

Hans Berhenke

Sommer (2,3)

 

sowie Hansjörg Assmann [Bankdirektor], Rolf Beuckert, Wilfried Elste, Helmut Ehmig, Sofie Engelke [Frau Herz], Renate Kohn [Helga, 1,2], Sabine Roller [MTA, 1], Rolf Beuckert [Haftrichter, 2], Jean Landier [Bretone], Rüdiger Rotter, Waldemar Rühl, Rosemarie Schubert, Karl-Heinz Hess und andere

Buch

Karl Heinz Willschrei

Regie

Michael Mackenroth

Musik

Birger Heymann

Ton

Alexander Lorenc

Tonschnitt

Heike Fischer (3)

Mischung

Michael Gerlach

Kamera

Reginald Naumann & Gert Wange (1); Josef Vilsmeyer & Rolf Greim (2,3)

Schnitt

Jürgen Siecke

Regieassistenz

Heidi Kranz; Heinz Hahn (2,3)

Maske

Heidi Grundel & Ilse Johe !-3); & Lydia Pujols (2)

Kostüme

Diemut Remy

Szenenbild

Jürgen Rieger (3); & Michael Seelgen & Christian Meyer (1-3)

Stunts

Remy Julienne (2)

Aufnahmeleitung

Jürgen Nusser & Stefan Fiebig (1,3); & Helga Heich & Sylvia Montali (2)

Herstellungsleitung

Harald Wigankow

Produzent(en)

Georg Althammer

Redaktion

Horst-Joachim Gehrmann

Firma

ODEON FILM 1984


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