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EFfz #012

Nervenkrieg

© Sem Hölscher - erstellt: 2002-11-01 aktualisiert: 2002-11-24 15:11 SH

Trennlinie mit blauen Augen

Erstausstrahlung im ZDF: 27.08.82

Zuschauer (Mio): 13.58

Marktanteil (%): keine Angaben

 

Realität und Einbildung scheinen bei Eduard Seifert auseinanderzustreben: Er behauptet, in seinem eigenen Haus bei der Morgengymnastik nur um Haaresbreite einem Mordanschlag entgangen zu sein. Die Spurensicherung auf Anordnung von Kommissar Röder hat jedoch keine Anhaltspunkte ergeben. Das Fenster stand offen und die Schranktüre, in die die angebliche Kugel eingeschlagen sein soll, war - nach Aussage seiner Ehefrau Lisbeth - schon vor langer Zeit ausgebaut worden. Seifert beschuldigt seinen Schwiegersohn Otto Cassner, den "schönen Otto", diesen Anschlag in Auftrag gegeben zu haben. Als neuer Geschäftsführer wolle Otto ihn aus seinem eigenen Imperium von Frankfurter Nachtbars hinausdrängen. Nachdem die Polizei dem offenbar unter Verfolgungswahn leidenden alten Herrn nicht die gewünschte Schutzmannschaft zur Verfügung stellt, hat sich Seifert durch ein privat installiertes Alarmsystem mit Lichtschranken zuhause eingeigelt und eine Pistole zugelegt. Mit dieser Pistole hat Seifert unklugerweise etwas herumgefuchtelt, als weder seine Frau noch seine Tochter und sein Schwiegersohn den Anschlag bestätigen wollten. Nach dieser Entgleisung will die Familie ihr bisheriges Oberhaupt wegen Gemeingefahr in eine psychiatrische Anstalt einweisen lassen. Dr. Renz bittet seinen Freund Matula, sich der Sache anzunehmen. Es fallen wieder Schüsse, ohne Spuren zu hinterlassen. Ein danach in Panik verursachter Autounfall bringt Seifert ins Krankenhaus. Sein Verhalten dem Arzt und dem Personal gegenüber scheint die Aussage der Familie zu stützen, dass man es mit einem gemeingefährlichen Menschen zu tun hat. Dr. Renz sieht die Sache jedoch ganz anders ...

 

Woher wohl der Kommissar wusste, in welcher Bar Renz ist - der das fünf Minuten vorher selber noch nicht wusste? Blöder Patzer. Aber dafür ist "Philipp Marlowe" ein Lichtblick.

Quelle: Presseinfo des ZDF, eigenes Archiv

Darsteller

Claus Theo Gärtner

Hermann Josef Matula

 

Günter Strack

Dr. Dieter Renz

 

Ulrich Matschoß

Eduard Seifert

 

Eva-Ingeborg Scholz

Lisbeth Seifert

 

Sigmar Solbach

Otto Cassner

 

Katja Burow

Inge Cassner

 

Uwe-Karsten Koch

Dr. Rönnfuss

 

Dieter Brammer

Dr. Krone

 

Ronald Beer

Japaner [Eiko Tmajama]

 

Gerd Baltus

Philpp Marlowe

 

Heinz Schimmelpfennig

Kommissar [KHK Ernst Röder]

 

Wolf Richards

Richter

 

sowie Erden Alkan, Frieder Anders, Marlene Budde [Biggi], Ben Engel, Christine Glasner, Tony Mag, Alexander Osterroth [Barmixer], Christian Schneller, Andreas Wellano, Eva Zeidler und andere

Buch

Irene Rodrian

Regie

Peter Weck

Musik

André Bauer

Ton

Alexander Lorenc

Mischung

Manfred Kohn

Kamera

Klaus König & Johannes Geier

Schnitt

Dorothee Maass

Regieassistenz

Margrith Spitzer

Maske

Heidi Grundel & Rita Feigl

Kostüme

Gesina Seldte

Szenenbild

Nico Kehrhahn & Michael Seelgen

Aufnahmeleitung

Michael Bänsch

Herstellungsleitung

Harald Wigankow

Produzent(en)

-

Redaktion

Horst-Joachim Gehrmann

Firma

1982


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